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Bundesverdienstkreuz für Elisabeth Bork

bverkreuzElisabethElisabeth Bork, Breitensportkoordinatorin im KDNW, hat am 31.03.2010 in Koblenz die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Sie erhielt die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für Verdienste im Ehrenamt durch Präsidentin Dagmar Barzen der Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord in Koblenz  in einer ganz besonderen Feierstunde.

Elisabeth Bork ist dem Karate seit 1971 verbunden. Als aktive Sportlerin war sie äußerst erfolgreich: Sie wurde mehrmals Deutsche Meisterin, Vize- und Europameisterin in Kata und Kumite. Zu ihrer Zeit als Wettkämpferin war der Turniersport noch fest in Männerhand, mit ihren Erfolgen ebnete sie vielen Sportlerinnen den Weg auf die nationalen und internationalen Tatamis und erkämpfte sich gleichzeitig den Respekt der Männer.


Früh engagierte sie sich auch im organisierten Karate: auf Landesebene wie auch auf Bundesebene setzte sie sich für die Karatefrauen ein, war Vizepräsidentin des Deutschen Karate Verbandes und ist seit 1988 hauptamtlich als Breitensportkoordinatorin für den KDNW  tätig. Hier entwickelt sie Konzeptionen für das Karate im Breitensport, vernetzt diese häufig mit bestehenden Angeboten des LandesSportBundes NRW und hat so für Innovationen gesorgt: Im KDNW wurde die erste qualifizierte Übungsleiterinnen-Ausbildung im Bereich Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Mädchen und Frauen entwickelt, die später  in Zusammenarbeit mit dem LSB NRW und dem DKV durchgeführt wurde, heute in Zusammenarbeit von LSB und KDNW. Desweiteren entwickelte sie Konzeptionen für Karate mit Kindern, mit Frauen oder – aktuell – die Jukurenkonzeption des Deutschen Karate Verbandes. Heute kümmert sie sich im KDNW gemeinsam mit Breitensportreferent Heribert Rojek um die Modernisierung des Breitensport- und Ausbildungsreferats.
Elisabeth Bork trägt den 4. Dan im Shotokan Karate. Im Laufe ihrer Trainertätigkeit war sie an der Gründung des ersten Frauenkaratevereins Deutschlands beteiligt, dem Frauenkarateverein Dortmund. Hier war sie zwanzig Jahre lang auch als Trainerin engagiert, bevor sie mit ihrem Mann Franz Bork ihren Wohnsitz in den Westerwald verlegte. In Rodenbach ist sie seit dem Sommer 2009 Mitglied des Ortsbeirats, wo sie sich für bessere Kommunikation innerhalb der Ortsgemeinschaft und für eine Verbesserung der Lebensqualität im Dorf einsetzt.
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes in Koblenz kam auf Vorschlag von Friedhelm Meisen zustande. Der Dojoleiter aus Gummersbach sah es an der Zeit, dass Elisabeth Bork für ihr jahrzehntelanges Engagement im Karate geehrt würde, und formulierte auch, dass es ihm ein Anliegen sei, ihr stellvertretend für alle beteiligten Karate-Funktionäre für ihren Einsatz um das Einbürgerungsverfahren von Nika Wolk Tsurtsumia zu danken.

Judith Niemann

Mitglied im DKV

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