Erlebnisfreizeit für Väter/Großväter mit Kindern/Enkeln in Hachen

Hachen-10Es lohnt sich doch schon mal in den Bildungsplan des KDNW zu schauen. Da fiel mir einen Eintrag unter „Kinder und Jugend im KDNW“ auf, den ich vor über 20 Jahren schon einmal gesehen hatte. Erlebnisfreizeit für Väter mit Kinder im Feriendorf Hachen (größte Sportschule in NRW). Damals bin ich mit meinen Kindern dort gewesen (von meiner Frau geschickt!). Es hat mir aber so gut gefallen, dass ich die nächsten zwei Jahre wieder teilgenommen habe. Heinz und Bernd werden sich noch erinnern. Vor über 20 Jahren war es noch etwas Besonderes wenn Kinder und Väter ein ganzes Wochenende ohne die hilfreiche Unterstützung der Mütter und Ehepartner verbracht haben. Als dann die Kinder zu groß waren, war es mit der Erlebnisfreizeit zu Ende.

Dann sehe ich im Bildungsplan die Erweiterung Erlebnisfreizeit für Väter/Großväter mit Kindern/Enkeln. Ich habe nicht herausbekommen, warum die Erweiterung eingeführt wurde. Sind es die fehlenden Väter und Kinder oder werden die Karateka immer älter. Aber es ist schon erstaunlich, dass der KDNW eine Veranstaltung so lange fortführt. Das nenne ich Tradition.

Ich brauchte nicht lange zu überlegen um Lina und mich anzumelden. Beim zweiten Hinsehen stellte ich zu meiner Überraschung fest, dass die Leitung Michael Bolder hatte, der schon damals die Erlebnisfreizeit leitete.

Bei schönem sonnigem Wetter traten wir unsere Anreise an. Der einzige Wermutstropfen waren die zwei Stunden Fahrt bis nach Hachen, die sich aber lohnen sollten.

Als Michael Bolder mit den Schlüssel für die Häuser kam, spielten die Kinder schon auf der riesigen Wiese im Erlebnisdorf. Eine kurze Einweisung, die Bekanntgabe der Aktionen und schon stand, nachdem die Häuser bezogen waren, das Abendessen an.

Erste Aktion „Zirkus“. Anne, die Betreuerin vom Feriendorf holte gefühlte hundert Gerätschaften aus dem Lager, womit sich jeder und damit meine ich auch die Erwachsenen etwas aussuchen konnte um damit ein Kunststück einzuüben. Nach einer Stunde war die Zirkusvorstellung perfekt. Danach waren noch die Fakire gefragt. Jeder sollte mit nackten Füßen über Glasscherben laufen (Ich habe mich an unsere Halle erinnert) und auf einem Nagelbrett liegen. Alles ohne Blutvergießen.

Die Nacht war für manchen dann recht kurz. Das hielt uns aber nicht davon ab beim Bogenschießen am nächsten Tag ins Schwarze zu treffen. Der Nachmittag war dann Erholung für die Väter. Die Kinder durften dann durch die Höhle. Eine riesengroße Kiste mit engen dunklen Gängen. Fast wären ein zwei Kinder verloren gegangen, aber Michael hatte immer noch ein Hintertürchen offen. Am Nahmittag stand zwar Schwimmen auf dem Programm, sind dann aber über das Wasser gelaufen oder mit den vielen Schaumstoffteilen Wettkampfspiele gemacht anstatt zu Schwimmen. Wiedererwachend waren keine Verluste zu verzeichnen und alle waren sauber.

Nach dem Abendessen ging es dann in die (Abenteuer-) Halle. Schon meine Kinder vor 20 Jahren hatten dort Spaß. Die Chinesische Mauer, die große Schaukel, das Netz über dem Meer, der Balken an der Wand, um nur einige zu nennen. Eine Mutprobe nach der anderen. Von solchen Bedingungen können wir im Verein nur träumen.

Der krönende Abschluss war dann die Kanu-Fahrt auf dem Sorpesee. Mit zwei Kanus je elf Mann Besatzung galt es den Rhythmus zu halten um wieder ans Ziel zu kommen, die richtige Verteilung von Jung und Alt vorausgesetzt.

Vielen Dank an Anne für die Betreuung. Vielen Dank Michael für die perfekte Organisation. Wenn mein Enkelkind nächstes Jahr mit will bin ich wieder dabei.

Text und Foto: Reinhard Antkowiak

(ema)


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