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KARATEbyJesse: Die Karate-Diät (Teil 1) - Acht Okinawa-Geheimnisse für ein gesünderes Leben

OkinawaFrage: Kannst du dir ausmalen, noch mit 70 Jahren Karate zu machen? Und mit 80? Ein berühmter Karate-Meister, Seikichi Uehara, trainierte bis zu seinem 97. Lebensjahr. Und er war nicht der einzige... Die Geschichtsbücher sind voll von Karate-Meistern, die die durchschnittliche Lebenserwartung weit übertrafen. Ein paar Beispiele: Itosu Anko wurde 83 (zu seiner Zeit lag die Lebenserwartung in Japan bei 40,9 Jahren), Gichin Funakoshi wurde 88 Jahre alt (Durchschnitt: 65,4 Jahre) und Motubu Choki wurde 74 (Durchschnitt: 30,5). Was war ihr Geheimnis? Okinawa!

Das Gesundheitsgeheimnis von Okinawa
Die Menschen auf Okinawa haben die höchste Lebenserwartung weltweit. Die Insel ist einer der fünf Orte auf dem Globus, die als „blaue Zone“ gelten, das heißt, die Lebenserwartung ist dort ungewöhnlich hoch. Wie du sicher weißt, ist Okinawa auch die Wiege des Karate! Forschungen haben ergeben, dass die alten Einwohner von Okinawa selten Herzleiden, Schlaganfälle, Diabetes, Krebs oder Arthrose bekommen. Sie haben außerdem sehr jugendliche Arterien und eine fantastische mentale Gesundheit. Wieso ist das so?

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KARATEbyJesse: Die Karate-Diät (Teil 2) - Acht Okinawa-Geheimnisse für ein gesünderes Leben

OkinawaFrage: Kannst du dir ausmalen, noch mit 70 Jahren Karate zu machen? Und mit 80? Ein berühmter Karate-Meister, Seikichi Uehara, trainierte bis zu seinem 97. Lebensjahr. Und er war nicht der einzige... Was war ihr Geheimnis? Die Okinawa-Diät mit ihren acht Leitsätzen!

3. Iss mehr Fisch und weniger Fleisch!
Okinawaner essen dreimal pro Woche Fisch. Das verschafft ihnen einen schönen Omega-3-Level. Achte aber darauf, deinen Fisch auf gesunde Weise zuzubereiten. Dämpfe oder grille ihn, anstatt ihn zu frittieren. Okinawaner essen außerdem kleine Portionen geschmorten Schweins. Erst gingen die Forscher davon aus, dass Schweinefleisch bei der Okinawa-Diät ungewöhnlich sei. Sie ignorierten es, weil sie glaubten, Schweinefleisch könne nicht zu der hohen Lebenserwartung beitragen. Denn schließlich ist Schweinefleisch doch voller ungesundem Fett, oder nicht? Dann fanden  die Wissenschaftler heraus, dass man das Schweinefleisch auf Okinawa tagelang schmort und das Fett entfernt. Übrig bleibt also eigentlich nur Kollagen mit einem hohen Eiweißgehalt. Glaub es oder nicht, aber Kollagen hilft bei der Gelenkregeneration. Wenn du also Schweinefleisch nach Okinawa-Art essen möchtest, entferne einfach so viel Fett wie möglich und schmore das Fleisch tagelang. Wenn dir das zu viel Arbeit ist, wähle lieber magere Fleischsorten oder setze auf Kollagen-Nahrungsergänzungsmittel.

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KARATEbyJesse: 51 ungewöhnliche Arten, Kata zu trainieren (Teil 2)

KataMagst du Kumite? Du Glücklicher! Online findest du blitzschnell tausend verschiedene Vorschläge für dein Training. Aber wie schaut es mit Kata aus? Was ist mit den Millionen Karateka weltweit, die Tipps fürs Kata-Training suchen? Nichts. Selbst lange verzweifelt auf der Suche, entschied ich mich, die Sache in die Hand zu nehmen. Hier kommen meine 51 Lieblingsübungen fürs Kata-Training (Teil 2) – ganz unabhängig von der Stilrichtung. Denn in Kata steckt so viel mehr als man auf den ersten Blick sieht. Los geht‘s!

27. Mach die Kata so als ob du „wütend“ wärest. Schließlich wirst du in dein limbisches System (Echsenhirn) eintauchen und wirklich wütend werden. Und dann geht‘s los. Vielleicht weinst du. Das ist okay. Muss ja niemand sehen. Es geht nur darum, deine Gefühle zu wecken, sie in der Kata zu kanalisieren, vielleicht in den Flow zu kommen. Mit etwas Übung kannst du den Schalter dann von jetzt auf gleich umlegen.

28. Mach die Kata auf Eis. Wenn es hart auf hart kommt, ist die Balance das Wichtigste für deinen Körper. Und wenn du auf Eis balancieren kannst, kannst du alles vollbringen, Bro!

29. Mach die Kata auf den Schultern eines Freundes. Er/Sie übernimmt die Aufgaben des Unterkörpers (Schritte, Stände und Fußtechniken), du die Armbewegungen (Schläge, Blocks, Stöße, Gruß etc.). Versucht, euch zu synchronisieren. Dann tauscht die Rollen. Beide Positionen bieten eine anspruchsvolle Herausforderung.

30. Übe Kihon. In jeder Kata gibt es eine Handvoll ganz gewöhnlicher Techniken. Indem du dieses Basistechniken (auch „Kihon Waza“ genannt) übst, verbesserst du gleichzeitig jede Kata, die du kennst. Ein Kinderspiel!

31. Mach die Kata vor Publikum. Eine Kata vor Publikum zu zeigen, geht mit einem gewissen Druck einher. Dieser Stress bzw. das Lampenfieber wirkt auf deinen Körper wie eine tatsächliche physische Gefahrensituation (der Cortisol-Level steigt, deine Hände schwitzen, der Muskeltonus nimmt zu, Adrenalin wird freigesetzt usw.).

32. Filme deine Kata. Weil ein Spiegel nicht alles zeigt. Und dein Sensei ist vielleicht wiederholungsblind. Filme aus verschiedenen Winkeln!

33. Mach deine Kata zu Musik. Nicht, weil du auf Justin Bieber stehst, sondern weil bestimmte Rhythmen ein Urfeuer in unserem Gehirn entflammen können, das mit dem Instinkt zu tun hat. Versuch‘s mit schweren Bässen. Versuch‘s mit Taiko. Was immer für dich funktioniert und dich in Fahrt bringt, ist gut!

34. Schau jemand anderem bei seiner Kata zu. Entweder live oder auf Video. Am besten jemandem, der besser ist als du. Forschungen haben ergeben, dass die Spiegelneuronen im Gehirn dabei so reagieren, als würdest du die Kata selbst machen. Und das Beste daran: Du musst nicht mal deinen Gi danach waschen! (Aber leider wirst du auch den Erdbeer-Schoko-Protein-Shake nach dem Training nicht brauchen....).

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KARATEbyJesse: 51 ungewöhnliche Arten, Kata zu trainieren (Teil 1)

KataMagst du Kumite? Du Glücklicher! Online findest du blitzschnell tausend verschiedene Vorschläge für dein Training. Aber wie schaut es mit Kata aus? Was ist mit den Millionen Karateka weltweit, die Tipps fürs Kata-Training suchen? Nichts. Selbst lange verzweifelt auf der Suche, entschied ich mich, die Sache in die Hand zu nehmen. Hier kommen meine 51 Lieblingsübungen fürs Kata-Training – ganz unabhäging von der Stilrichtung. Denn in Kata steckt so viel mehr als man auf den ersten Blick sieht. Los geht‘s!

1. Mach die Kata spiegelverkehrt.  
Studien zeigen, dass es auch die Ausführung auf der „normalen“ Seite verbessert, wenn man etwas auf der entgegengesetzten Seite macht, da dabei die Nervenbahnen in deinem Gehirn, die mit dem Bewegungsmuster der Kata verbunden sind,  sozusagen „geschmiert“ werden. Dies ist auch als „kontralateraler Trainingseffekt“ bekannt. Also, dreh alles rum!

2. Mach die Kata rückwärts.
Fang mit der letzten Bewegung an und hör mit der ersten Bewegung auf. Das ist ähnlich, wie die Kata spiegelverkehrt zu machen, nur etwas schwieriger.

3. Mach die Kata rückwärts und spiegelverkehrt.
Das ist der ultimative Garant für Gehirnsalat. Natürlich lautet das Ziel dabei, alle Techniken mit voller Kraft und Geschwindigkeit zu machen. Viel Glück!

4. Mach die Kata mit geschlossenen (oder verbundenen) Augen.
Indem du einen deiner Sinne ausschaltest (hier das Sehen), verbesserst du den Fokus  und die Aufnahmefähigkeit deiner anderen Sinne, also z.B. Gleichgewicht und Hören.

5. Mach alle schnellen Bewegungen langsam.
Dein Körper und Geist sind darauf ausgelegt, immer den Weg des geringsten Widerstandes zu wählen. So funktioniert der Mensch nunmal. Leider führt das oft zu automatisiertem „Schummeln“ bei den schwierigen Sequenzen der Kata, wo du dann den Schwung aus den schnellen Bewegungen ausnutzt. Dieses Problem kannst du hier angehen.

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KARATEbyJesse: Die drei Schlüssel zu unglaublichem Kime in deinen Techniken

fist-1148029 1920Frage: Möchtest du dein Kime verbessern? Na klar! Kime ist diese magische Geheimzutat, die gute Karateka von großartigen Karateka unterscheidet. Es ist die neuromuskuläre Kontraktion in einem Sekundenbruchteil am Ende deiner Techniken. (Auch bekannt als: „Wow, deine Schläge knallen vielleicht!“) Aber daran ist nichts Magisches. Alles eine Frage der korrekten Technik.

Drei Wege führen zum Kime: Entspannung. Anspannung. Timing.
Die meisten Leute sind gut in einem oder zwei dieser drei Aspekte. Aber... du brauchst sie alle drei! Also schauen wir uns einmal genauer an, was du verbessern kannst. Los geht‘s!

1. Die Entspannung
Erinnerst du dich daran, wie du zum ersten Mal Fahrrad gefahren bist? Du warst wahrscheinlich ziemlich steif und unbeholfen. Aber nach ein paar Tagen hattest du dann den Dreh raus, oder? Und heute kannst du freihändig Fahrrad fahren. Du bist so entspannt!
Entspannung ist essenziell für meisterhaftes Können. Auch im Karate.
Das erste, was du über Kime wissen musst, ist, dass es aus der Entspannung kommt.

Kime kommt aus der Entspannung!
Wenn du angespannt bist, bist du langsam. Wenn du entspannt bist, bist du schnell.
Das Problem besteht darin, dass die meisten Leute nicht wissen, wie man sich entspannt. Sie sind von ihrem Alltag so gestresst, dass sich ihr zentrales Nervensystem in ständigem Kampf-oder-Flucht-Modus befindet. Und diese Einstellung tragen sie dann auch ins Dojo.

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KARATEbyJesse: Fünf Tipps, wie man Nervosität im Karate in den Griff kriegt

Jesse4WebBist du jemals vor einer Karate-Veranstaltung nervös gewesen? Damit bist du nicht allein! Schlaflose Nächste, Extra-Trainings und negative Selbstkommunikation kennt jeder, der vor einem Wettkampf oder einer Prüfung steht. Solche Ereignisse setzen Stresshormone frei und lösen Angst aus. Aber das Problem ist nicht, dass du nervös bist. Das Problem ist, wie du damit umgehst!

Heute will ich dir beibringen, wie du deine Nervosität im Karate besiegen kannst. Das ist aus verschiedenen Gründen wichtig. Zum Beispiel... Angst ist ein häufiges Problem, wenn man vor einer Gürtelprüfung steht. So ähnlich, wie wenn man öffentlich eine Rede halten soll. Neben der Furcht, zu versagen, hast du auch Angst davor, deinen Sensei zu enttäuschen und von den Zuschauern negativ beurteilt zu werden. Die Schmetterlinge in deinem Bauch können dich zum Übertraining verleiten, nur damit du dich besser vorbereitet fühlst. Leider verletzen sich viele Kampfsportler auf Grund dieses paranoiden Übertrainings. Das ist ein Grund, warum du dein Nervenkostüm unter Kontrolle behalten solltest. Ein weiterer Grund ist, dass Angst nachweislich negative Auswirkungen auf die Aufmerksamkeitsspanne und das Kurzzeitgedächtnis hat. Anders gesagt: Deine Nervosität kann deine Leistung untergraben.  Zum Glück gibt es Abhilfe...

Wie man  Nervosität im Karate in den Griff kriegt

Bevor wir uns mit den spezifischen Methoden befassen, musst du dir eingestehen, dass du nervös bist. Versuche nicht, dass zu ignorieren oder abzutun. Du musst verstehen, dass es normal ist, so zu fühlen! Wenn du das erst einmal akzeptiert hast, ist der nächste Schritt, sich mit den spezifischen Faktoren auseinanderzusetzen, die deine Nervosität verursachen (oder verschlimmern). Hier kommen meine fünf Tipps, um Nervosität zu verringern oder zu besiegen.

#1 Positive Verstärkung („Ich gehöre  hierher.“)
Du startest aus einem guten Grund bei einem Wettkampf oder legst eine Prüfung ab. Weil du dorthin gehörst!
Dein Sensei oder Coach denkt, dass du bereit dafür bist. Wenn du also deinen eigenen Fähigkeiten schon nicht traust, solltest du zumindest auf das Urteil desjenigen vertrauen, der dich hergeschickt hat.
Sag dir selbst: „Ich gehöre hierher!“

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KARATEbyJesse: Die Karate-Challenge für einen laserscharfen Fokus

secret-2725302 640Ein heißer Augustabend im Jahr 1952. David Tudor betrat die Bühne der Maverick Konzerthalle in New York. In der Hand eine Stoppuhr. Er setzte sich ans Klavier und schloss den Deckel. Dann saß er für vier Minuten und 33 Sekunden in völliger Stille da. Ohne das Klavier auch nur zu berühren.

Das war die Weltpremiere des Stückes 4‘33‘‘ des Komponisten John Cage, bei dem der Pianist vier Minuten und 33 Sekunden lang keinen Ton erzeugen soll. Das Publikum war schockiert! Es versteht sich von selbst, dass die Titelseiten voll waren von dieser „Nicht-Darbietung“.

Stille existiert nicht.

Später sagte der Komponist in einem Interview: „Das Publikum hat das Wesentliche nicht begriffen. So etwas wie Stille gibt es nicht. Was sie für Stille hielten, war voller zufälliger Geräuschen. Man konnte den Wind draußen pfeifen hören, es tropfte Regen aufs Dach und die Leute selbst machten jede Menge interessante Geräusche, während sie sprachen oder den Raum verließen.“

Stille macht uns unwohl.

Faszinierend. In der Stille fühlen die Leute sich unwohl. Warum? Weil wir auf uns selbst lauschen müssen, wenn die Umgebung nicht mit Tönen angefüllt ist. Und viele Menschen fühlen sich nicht wohl mit sich selbst. Tatsächlich ist der innere Dialog bei manchen vergiftet. Gibt es ein besseres Gegengift als Karate?

Challenge: Shut up & Train!

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